Von Integration keine Spur

Samstag, 30. Dezember 2006 |  Autor: Zegger

Borger Wurt

Die Dörfer unserer Gemeinde gleichen immer mehr den Großbaustellen einiger Städte. In jeder Ortschaft stehen mindestens zwei Kräne. Und vor den Baustellen parken meist Autos mit Luxemburger Nummernschild. Fluch oder Segen??

Gerade die Luxemburger, die sonst über alles erhaben sind, lassen sich bei den „Preußen“ nieder, warum nur, was ist hier soviel schöner, oder ist es einzig der finanzielle Anreiz? Ein Reporterteam fuhr ins “Ländchen” auf der Suche nach dem Phänomen, erstaunlich was die Luxemburger selbst über die Auswanderer denken: “Ein echter Luxemburger würde niemals nach Deutschland ziehen, nie und nimmer!!”. Sind das also keine Luxemburger oder haben sie einfach ihren Nationalstolz verloren und lassen sich im nicht gerade geliebten Deutschland nieder.
Sicher geht es den Neubürgern hauptsächlich darum in Deutschland billig wohnen zu können, mit den sonstigen negativen Eigenschaften Deutschlands will man nichts zu tun haben. Die Autos, von denen der Luxemburger mindestens zwei hat, bleiben schön bei Opa und Oma in Luxemburg angemeldet, die Kinder schafft man nach Remich in die Schule und auch sonst will man mit dem Leben in Deutschland nichts zu tun haben. So berichtet ein Bewohner eines Wohnblocks in Oberperl, auf dessen Einladung zu seiner Einzugsparty nur ein Deutscher kam, die anderen sechs Parteien (Luxemburger) mieden den Festakt.

Warum nur will man mit der einheimischen Bevölkerung nichts zu tun haben??
Warum engagiert sich kaum jemand in Vereinen (Feuerwehr, Handball, Judo, THW, usw.)?
Wenn dann aber mal der Keller unter Wasser steht, wollen sie die ersten sein, denen der Keller von der Feuerwehr ausgepumpt wird.

Negativ fallen natürlich auch die explodierten Grundstückspreise zu Buche, wie sollen sich da noch junge Häuslebauer, die seit Jahrhunderten hier wohnen, einen Bauplatz leisten?? Nur weil sie sich anders als die Luxemburger nicht schon beim Bauland so verschulden wollen, das noch ihre Kinder daran zu zahlen haben.
Auch ist das Leben hier doch etwas anders, als man das aus Luxemburg gewohnt ist, man engagierte sich in Vereinen, hilft sich untereinander, spart auf einen Fernseher und bezahlt diesen bar – ohne mal wieder die Bank um einen Kredit zu bitten.
Ein Ortsvorsteher schlug einmal vor, nur noch Bauplätze an Interessenten zu verkaufen die sich in Vereinen engagieren.

Aber auch die rücksichtslose Fahrweise der Luxemburger sollte hier nicht vergessen werden, nicht umsonst ist Luxemburg mit Portugal und Griechenland Spitzenreiter was die Verkehrstoten betrifft.
Lux Schild
Sicher gibt es Einzelfälle die sich gut eingelebt haben, aber einige sind an Arroganz nicht zu überbieten.

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Thema: alles soss

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27 Kommentare

  1. 1
    Kritiker 

    Richtig so; raus mit den gleben Nummerschildern!
    Grundstückspreise 200€ und mehr pro m² sind untragbar;
    Aber solange unsere poltische Führung die Einwanderung auch noch unterstützt und nur die $ zeichen blinken sieht; wird sich wohl kaum etwas an diesem Zustand ändern!
    Dann wird wohl in Zukunft unsere Dorfgemeinschaft, der in den Städten schon übliche Anonymität weichen. Unsere Vereine werden schrupfen und die jüngere heimische Generation muss in andere Gemeinden ausweichen in der Grundstücke noch bezahlbar sind. Und das in Zeiten in der die Auswanderung aus beruflich Gründen sowieso schon viele junge Leute in die Städte oder gar in andere Länder zieht!

    Zum Schluss muss ich die Frage stellen:
    Wo führt das hin und wie wird dem entgegen gewirkt?

  2. Neuestes Gerücht:

    Ein Luxi soll Bürgermeister werden ??!!! :(

  3. 3
    Fakten statt Vorurteilen 

    Zunächst mal habe Ich mich gefragt was dieser Artikel bewirken soll? Persönlichen Frustabbau an Luxembourgern oder doch ein Anspurn zu mehr Integration.?

    Wobei man sich bei letzterem Fragen muß, wie man sich Integration erhofft, wenn man im Vorfeld in einem öffentlichen Forum über die Leute herzieht? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mehr Integrationswillen zeigt, wenn man Ihn mit Vorurteilen zukleistert ohne die Personen überhaupt zu kennen.

    Sicher, es gibt Einzelfälle, bei denen von Integration nicht viel zu spüren ist, allerdings kann dies verschiedenste Gründe haben und diese Einzelfälle sind auf Deutscher Seite ebenso zu finden.

    Die meisten Luxembourger kommen nicht nach Deutschland um hier den einheimischen die Bauplätze wegzuschnappen, sondern weil sie sich in Luxembourg schlichtweg keinen Bauplatz leisten können. Über 400.000 € für eine 100 qm Wohnung sind dort ein “normaler” Preis.

    Ausserdem sollte man hinterfragen, wer solche hohen Preise verlangt. Die Luxembourger? Nein, die einheimischen Grundstücksbesitzer, die die Dollarzeichen in den Augen blitzen sehen.

    Einige unserer Mitbürger haben ja selbst Grundstücke an die Luxembourger veräußert und dafür schicke Beträge kassiert.

    Wir sollten uns vielleicht besser die Frage stellen ob wir es denn besser machen als die Luxembourger:

    Wir fahren jede Woche mehrmals nach Luxembourg tanken, viele von uns arbeiten in Luxembourg.
    Haben wir uns deshalb mehr für das Land und die Leute die dort leben interessiert? Ausser dass man dort günstig tanken kann und ein schönes Nettoeinkommen verdient, wissen die meisten wohl wenig Luxembourg.

    Die Vorteile genießt man aber in vollen Zügen.

    Wer ist denn jetzt besser?
    Richtig: Keiner

    Ps.: Was den Punkt mit den Verkehrstoten und der Fahrweise betrifft, so ist Luxembourg, Europaweit das Land mit der höchsten Verkehrsdichte. Und wer verursacht die Verkehrsdichte? Die Luxembourger? Nein, denn Sie machen nur einen Bruchteil dessen aus.

    Vielleicht trägt dieser Beitrag ja nun zu einem konstruktiven Verlauf dieser Diskussion bei. Es wäre zu hoffen, dass zwischen Deutschen und Luxembourger ein harmonisches Zusammenleben, auch in Borg, möglich sein sollte.

  4. 4
    Kritiker 

    ok
    muss mich noch einmal zu Wort melden!
    Natürlich sollte man alles im von beiden Seiten betrachten, da gebe ich Ihnen recht!
    ABER:
    Es wurde nichts im Vorfeld kritisiert, sondern die Integration oder im dörflichen “das Aufeinanderzugehn” ist noch immer nach längerer Zeit nicht geschehen; und dies nicht nur ein Einzelfall sondern habe diesen Zustand schon mehrmals selber erleben müssen, und zwar in dem moment als ich den ersten Schritt gewagt habe!
    Zum 2. : Natürlich verlangt immer noch der Eigentümer den Preis eines Grundstückes, aber wenn das Grundstück von keinem erworben werden würde, würden die Preise nicht so explodieren! Und die Einheimischen stört nicht generelle das “Fremde” Bauplätze kaufen, sondern die Anzahl der Imikranten und das die Kinder der Einheimischen, die nicht in Luxembourg arbeiten, sich keinen Bauplatz mehr leisten können und das durch diesen Zustand unsere Region entfremdet wird!

    3. Ich möchte nur kurz betonen das noch kein Deutscher, Franzose oder Portugiese einem Luxembourger einen Arbeitsplatz weggenommen hat!

    4. Zum Tanktourismus: DIeser Zustand der Kurzzeitgäste aus den Kreisen SLS, SB, ect… stört mich persönlich auch; aber unsere nächste Tankstelle in deutschland ist genau 3 mal soweit weg, wie die in Luxembourg; und die Steuereinnahmen durch die Mineralölsteuer und Meherwertsteuer tragen keinen kleinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt Luxembourgs!
    außerdem komme auch sehr viele Luxembourger aus den selben Gründen zu uns zum Einkauf (ALDI)!

    Abschließend möchte ich sagen das ich persönlich nichts gegen Integration haben, sondern ich habe was dagegen das diese von einer Mehrzahl der Einwanderer garnicht gewollt wird!
    Und das es die Ausnahme ist das diese Leute den Kontakt suchen!

  5. 5
    kritiker2 

    Hi,
    de Zegger hett recht, et senn schun komisch Leit loh.
    Kän en Leiker zugezuennen Letzeberger hett sich em Kampf ginnt de Stänbroch angagiert, kän ennen!!!
    Gruß aus em Nobeschderf


  6. YouTube

  7. 7
    meloWdie 

    ihr dummen borscher seit immer nur dreck am labern und euch kennt ma nur als dummschwätzer, denkt ihr wärt was besseres….
    naja diese überheblichkeit kommt in den anderen dörfern nicht so gut an….

  8. Überheblichen Borscher :)

    Wir stehen schon ein bisserl über allem, was wohl an der Höhe liegt.

    Im Reiseführer steht “Borg überragt den Gau”

  9. 9
    kritiker 

    naja et soll ja auch immer leute geben die Kritik net verkraften oder die oben geschrieben Texte net interprtieren können; das is zwar traurig aber man kanns net ändern;
    Intellektuell benachteiligte gibts halt überall und das hat zum glück nichts mit dem Wohnort zu tun.
    Bei so etwas kommen dann Kommentare herraus wie von dem Herren meloWdie

  10. Die Politiker werde auch schon wach, so fordert der Grünen Politiker Klaus Borger vom Premierminister Juncker heute in der SZ “Runter mit den Grundstügspreisen in Luxemburg”.

    Borger spricht von “Wohnburgen die auf Grund ihrer Architektur die gewachsenen Orte entlang der Mosel nachteilig verändern”

    Quelle Saarbrücker Zeitung 19.12.06

  11. Leserbrief aus der SZ 22. Dez 2006

    “Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sich in der Gemeinde Perl neue Einwohner niederlassen. Im Gedanken an und Umsetzen in ein vereintes Europa ist dies auch richtig und ein normaler Prozess. Leider sieht die Realität aber ganz anders aus. Die hier ansässigen Grenzgänger oder ausländischen Mitbürger integrieren sich überhaupt nicht in das gemeinschaftliche Dorf- und Vereinsleben, sie wohnen nur hier und unterhalten primär den engen Kontakt zu ihrem ursprünglichen Herkunftsort. Dieser Umstand hat zur Folge, dass mehr und mehr, mit Zunahme dieses Personenkreises, eine Entfremdung im Dorfleben entsteht. Eigentlich schade, ist aber die Realität. Was aber weit aus bedenklicher ist, da gebe ich Herrn Borger vollkommen Recht, ist die Errichtung großer Wohnburgen, die auf Grund ihrer Architektur die gewachsenen Orte entlang der Mosel völlig nachteilig verändern und Wohngetthos ranwachsen. Hier muss doch endlich einmal von seiten der Bauaufsichtsbehörde oder der Gemeinde eingeschritten werden, um diesen unerträglichen Zustand zu beenden. Mehr und mehr werden unsere schönen Obermoselorte, die verstärkt für Tourismus werben, mit solchen Betonburgen verunstaltet und erscheinen so nicht mehr als touristenwürdige Orte. Wie man eine schöne Landschaft entstellen kann, bietet sich als Musterbeispiel die Strasse “zu den Mühlen” im Ortsteil Besch.”
    Günter Dutreux, Perl Besch

    Ich hoffe der Verfasser hat nichts dagegen das der Leserbrief hier veröffentlicht wird.

  12. 12
    Michel 

    Hallo und frohes Neues!
    Die guten Luxemburger, die ich kenne, kann man an einer Hand abzaehlen! )))))
    Gruss,
    Michel

  13. 13
    berrscher 

    Man muss ja sagen, dass wir viel Vorteile von den Luxenburgern haben, aber eingebildet sind se ja wie sonst was. Als ich heute die Verbindungsstraße zwischen Oberleuker Berg und Potsdamer Platz fuhr stand da tatsächlich einer der die Rückbank und den Kofferraum voller Müllsäcke hatte und dieser gerade ausladen wollte. Ganz erschrocken rannte er Richtung Potsdamer. Als ich auch über die Kuppe war, dachte er, ich wäre schon weg und kam wieder an die selbe Stelle. Aber nachdem ich ihn dann wieder “belästigte”, suchte er das Weite. Dreist war ja an der ganzen Geschichte, dass er auch noch extra hierrüber kommt und nicht in seinem Lande bleibt. Es war kein Deutscher mit Luxemburger Kennzeichen, sondern ein echter “Kiiskapp”.

  14. 14
    Pirler 

    ne wie lustig der Beitrag heute in der SZ.
    Jetzt will man die Bauburgen in der Gemeinde als Wahlpropaganda nutzen. Wo doch diese Partei erst die Bauburgen mit genehmigt hat :)

    Kann man nur hoffen, das die Gemeinde auch in Zukunft von einem Bürgermeister regiert wird.

  15. 15
    CDU Wähler 

    Zum Kommentar von “Pierler”

    Das Thema “Bauburgen” ist bei beiden Kandidaten im Programm!

    Diese Häuser werden nicht von einer Partei genehmigt sondern von der UBA in Merzig!

    Und ein SPD Bürgermeister hat sicherlich mit nur ein paar SPD Stimmen im Gemeinderat die Möglichkeit viel zu verändern!

    Meiner Meinung nach, sind die Leute an den Bauburgen Schuld, die des Geldes wegen Ihre Grundstücke an Luxemburger verkaufen! Da sieht man doch richtig die Dollarzeichen in den Augen!

    Und wenn wir ehrlich sind:
    Würdet Ihr Euren Job in Luxemburg aufgeben und nicht mehr drüben tanken, wenn dafür alle Mitbewohner aus Luxemburg dafür wieder rüber gehen? Und wenn Ihr die Möglichkeit hättet für viel Geld ein Haus (oder Grundstück) zu verkaufen…würdet Ihr es auch tun!

    Irgendwie sind wir alle gleich! Es gibt auch Deutsche die nichts mit der Dorfgemeinschaft zu tun haben wollen, und genauso gibt es Luxemburger die sich super integrieren!

    Wir fahren rüber tanken, und die Luxemburger kommen dafür in den ALDI!

    Apropos: Der ALDI in Perl wäre nicht so “frisch” wenn nicht täglich soviele Kunden dort kaufen würden!

    Und wie sähe unser Arbeitslosenquote hier in der Gemeinde aus, wenn es nicht die Möglichkeit gäbe in Luxemburg zu arbeiten?
    Entweder wären unsere Dorfer verweist, weil alle irgendwo im Reich arbeiten müßten, oder jeder 2. wäre Hartz IV Empfänger…

    Meiner Meinung nach sollten alle von dieser Grenznähe profitieren dürfen. Und es liegt an uns Luxemburger zu integrieren und in die Vereine zu bringen! Ihr wärt auch froh wenn Euch jemand ansprechen würde!

    Schließlich ist hier alles anders :-D

    In diesem Sinne!

    Cilli wählen!

  16. das der Bauwahn in den Wahlkampf hineingezogen wird, halt ich für fraglich.
    Nur wird die Bürgermeisterkandidatin durch die Unzufriedenheit einiger Bürger was dieses Thema betrifft viele Stimmen verlieren. Wobei diese Bürger frustriert sind, weil sie leider keinen alten Hühnerstall zum Verkauf haben :) .

  17. 17
    Stephane Gassner 

    Hallo,

    es steht ganz klar fest, dass Bruno Schmitt immer gegen diesen sinnlosen Genehmigungswahn für diese Betonburgen etc. war und ist. Es sollte niemand den Fehler machen in allem die so bösen Imobilienmakler, Bauunternehmer, privaten Grunsdstück- und Häuserverkäufer zu sehen. Diese Leute ernten nur die Saat, welche von Cilli Willkomm und ihren Fraktionskollegen gesät wurde.

  18. 18
    Traumtänzer 

    Zum Kommentar von CDU Wähler:

    Ich seh das etwas anders mit der “Schuldzuweisung”.
    Schuld sind meiner Meinung nach nicht die Bauträger und auch nicht die Bürger die ihr Land gwinnbringend verkaufen.
    Schuld sind die, die es die ganzen Jahre möglich gemacht haben! Wenn in deren Nachbarschaft ein 10 Parteien Haus gebaut worden wäre, hätten Sie sicher schon früher einen Weg gefunden, die Innenbereichs Satzung zu ändern.

    Was mich am CDU Programm von Frau Willkomm gewundert hat
    war das Ziel: Schengen Lyzeum.
    Seit wann ist denn die Gemeinde zuständig? Das ist doch Ländersache.

    Außerdem erinnere ich mich noch ziemlich genau an einen Leserbrief (in der SZ) von einer gewissen “Edith Mayers aus Beckingen, die vor ein paar Monaten den Rücktritt des ehemaligen CDU Ortsverbands-Vorsitzenden kommentiert hat mit der Aussage: “Ob er vielleicht selbst das Amt des Bürgermeisters angestrebt habe”
    ZUFÄLLIG ist diese Dame die Sekretärin von Kulturminister Schreyer! Da kann man sich ja denken aus wessen Feder dieser Brief stammt.
    Einen Mann der 14 Jahre dieses Amt bekleidet hat, so durch den Schmutz zu ziehen…… Und das aus den eigenen Reihen!!Das die CDU mit solchen Mitteln arbeitet finde ich erbärmlich.

  19. 19
    Schneeflocke 

    Endlich mal jemand, welcher die Methodik der Cilli Willkomm erkennt.

    Sie läßt die anderen für sich die Leserbriefe oder Kommentare schreiben. Dies ist bei den schwachsinnigen Kommentaren vom Sa. 03.02.07 von Herrn Grün in der SZ und im Leserbrief des Herrn Helmut Wagner aus Wahlen in der SZ vom 05.02.07 zu erkennen. Im Leserbrief des Herrn Wagner – Wahlen kommen ja viele Details vor, welche er aus Wahlen aus wohl so nicht 1:1 mitbekommt oder erkennen kann, es sei dennn er wird mit Informationen gefüttert. Also wird wie in dem Fall der Frau Mayers aus Beckingen auch in den Beiträgen von Herrn Grün und Herrn Wagner das Gesamte ferngesteuert. Läßt Frau Willkomm in diesen Fällen doch lieber die anderen für sich sprechen, wie im Gemeinderat auch, oder fehlt ihr nur die Textvorlage. Wie die CDU Perl & Frau Willkomm mit dem Thema des Ex-Vorsitzenden, welcher sie als nicht fähig genug für das Amt des Bürgermeisters / der Bürgermeisterin hält, umgeht ist das Thema dieser Personen. Es ist auf jedenfalls sehr schwach / blamabel. Ist Frau Willkomm etwa nicht kritikfähig oder möchte sie nur ganz einfach wie immer ihre Meinung durchboxen.

  20. ich glaube, hier ist nicht der richtige Platz für den Bürgermeisterwahlkampf.

    Außerdem wenn man eine Meinung vertritt, kann man auch seinen realen Namen zum Beitrag schreiben.

    ich stehe auch mit offenen Visier da und bekomme täglich freundliche Mails

  21. 21
    Bernd FRANZ 

    Die kirchlich und bäuerlich geprägten Dorfbewohner dieser Gegend mit Ihrer Vereinsmeierei sollten endlich in Europa ankommen! Was wären die Bauern und viele andere Arbeitnehmer in dieser Region denn ohne Europa und gerade im Perler Raum ohne Luxemburg? Viele Bauern sind froh ihre teilweise leerstehenden und Baufälligen Häuser und Schuppen für einen guten Preis verkaufen zu können, dörfliche Idylle spielt dann keine Rolle mehr! Was man in den letzten Jahren längs der Mosel beobachten kann, spielt sich seit mehr als 20 Jahren längs der französischen Grenze zwischen Perl und Saarbrücken ab. Nur umgekehrt, die Deutschen kauften und kaufen noch immer billige Häuser und Grundstücke auf der französischen Seite um dort zu wohnen! Die Franzosen waren auch nicht besonders glücklich darüber. Das ist Europa! In den nächsten Jahrzehnten wird sich alles einpendeln, und das ist gut so!

  22. 22
    berrscher 

    Wieso sind das Bauern, die Grundstücke verkaufen? Warum haben Bauern Vorteile von Luxemburg? Das verstehe ich nicht. Kenne auch keinen Bauern, der irgendeinen alten Schuppen verkauft hat, sondern wenn dann selber dort neu baut! Das meiste Land was verkauft wird, sind kleine Parzellen, die in Privateigentum sind.

  23. 23
    anton 

    Da muss ich berrscher voll zustimmen!!!

  24. 24
    kritiker 

    Zuerst mal an Herrn Bernd Franz:
    Würde gerne mal sehn wer sie bei einem Autounfall oder bei einem Brand oder sonstigem Unfall rettet, wenn wir mit unserer “Vereinsmeierei” aufhören! oder ob sie eine Pflichtwehr mitbezahlen würde! Das sollte man sich mal vor Augen halten wenn wir über Nachwuchsmangel reden.
    Aber leider ist das nicht nur das Problem eines Einzelnen sondern ist ein trauriges Spiegelbild unserer Gesellschaft in Ihrem so hochgelobten modernen Europa! Jeder für sich, ein hoch auf den Egoismus!!!
    Naja hab dem treiben hier eine weile zugeschaut und muss ganz ehrlich sagen, dass ich erschüttert bin, das in so einem Forum auch noch Wahlkampf betrieben wird! Da kann man aber leider nichts dran ändern! Zum Thema Wahlkampf werde ich mich auch nicht weiter äußern, da egal wer gewählt Politiker an die Macht kommt und da 85% aller Plolitiker betrüger und Verbrecher sind, die nur in die eigene Tasche arbeiten ist es egal wer an die Macht kommt;

  25. 25
    Günter Dutreux 

    Frank Holbach hat recht, Wahlkampf muss hier nicht sein. Politik ist eh eine schmutzige und undurchschaubare Angelegenheit. Ich denke, dass es für die meisten Menschen in unserer Gemeinde darum geht, das zu erhalten was für uns wichtig ist: Ländliche Atmosphäre, Gemeinschaftssinn, intaktes Dorf- und Vereinsleben innerhalb allen Ortsteilen der Gemeinde Perl und eine klardefinierte, ländliche Bauinfrastruktur in Form von Ein- und Zweifamilienhäusern. Ich selbst bin in Besch groß geworden und kämpfe deshalb darum diese Werte und Dinge zu erhalten, welche mir als besonders wichtig erscheinen. Mehrgeschossige Betonburgen oder Mehrfamilienghettos entsprechen nicht dem ländlichen Bild der Gemeinde Perl und stehen im klaren Widerspruch zum Tourismus. Allerdings sind in den letzten Jahren nicht die Schuld die zu uns gezogen sind, Integration dieser neuen Bürger ist wieder ein anders Thema, sondern es sind meiner Meinung die Schuld, die im Gemeinderat die Mehrheitsfraktion stellen, so wie einzelne Mitbefürworter aus anderen Fraktionen, falls sie ebenfalls dieser unansehnlichen Bebauung zugestimmt haben. Sie haben es doch ermöglicht, in Unwissenheit der alten Bebauungspläne, zuzustimmen, dass Baulöwen hier den Reibach machen können. Ich glaube, dass dieser genannte Personenkreis nicht erkannt hat, was sie eigentlich hier herbei geschworen haben. Erst der massive Druck von außen durch unsere Bürger hat sie wohl nun wachgerüttelt, hoffe ich zumindest. Man könnte es aus einem bekannten Kinofilm zitieren „Denn sie wissen nicht was sie tun“. Auf die Diskussionen pro oder contra Luxemburger, Grenzgänger, etc. hier bei uns denke ich, muss ein ausgeglichenes „Geben und Nehmen“ von beiden Seiten angestrebt werden. Im Sinne eines vereinten Europas, wir leben ja hier mittendrin, sollten wir alle versuchen, gut miteinander aus zu kommen. Das dies nicht einfach ist und wird, ist mir natürlich bekannt, habe diese Problematik ja in meinem Leserbrief beschrieben, und mache täglich diese Erfahrungen in meiner Nachbarschaft. Aber ich denke, es wird für uns alle einen guten und machbaren Weg geben.

  26. 26
    Stephane Gassner 

    Also hier kann ich nur zustimmen.

    Ist schon etwas seltsam, dass verschiedene Heckenschützen aus ihren Löchern rauskommen, wie eine Frau Edith Mayers – Beckingen (Sekretariat Kultusministrium), Herr Grün, Herr Helmut Wagner – Wahlen (erstaunlicherweise gleiche Adresse wie CDU Ortsverband Wahlen
    Claudia Wagner ,Meiersgrund 16,66679 Losheim am See) um mit aller Gewalt Cilli Willkomm zu puschen / unterstützen.

    Frau Willkomm hat für das wilde Bauen gestimmt und will jetzt alles auf UBA etc. schieben. Schwach, ganz schwach.

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    Wahlpropaganda pro oder contra hat hier nichts zu suchen !
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