Borg

Allgemeines

borg1Der beschauliche Ort Borg (Berrsch) liegt in einer malerischen Landschaft direkt im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg. 380 Einwohner sorgen für ein munteres Vereinsleben, bei dem die Feuerwehr mit 40 Mitgliedern in der aktiven und 13 Jugendlichen in der Jugendwehr den größten Anteil hat. Die seit jeher Angesiedelte Spedition Fixemer die Europaweit operiert macht den Ort zu einem interresantem Industriestandort. Weitere kleine Betriebe wie z.B. Schreinerei, Partyservice, Brennerei usw. tragen auch dazu bei.
Für den Tourismus sorgt eine weit über die Grenzen bekannte Römische Villenanlage von einer Ausdehnung von etwa 7,5ha. Seit dem Frühjahr 1987 legt hier ein Team von 30 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unter Anleitung eines Archäologen die baulichen Überreste eines großen Gebäudes frei.
Borg hat aber auch noch sonst einiges zu bieten.
Dazu zählt sicherlich der zur heutigen Zeit sehr selten gewordene “Tante Emma Laden” der Familie Moersch, weit und breit findet man kein vergleichbares Geschäft.
Als einzigartig in Deutschland gilt sicher auch die Kuhampel, diese verhilft den Bauern ihre Kühe sicher zu ihren Wiesen über die Landstrasse zu leiten.borg
Borg (Berrsch)
PLZ 66706
Ortsvorsteher: Rudolf Biewer
Gemarkungsgrösse: 798 2987 ha
Einwohner: 380
Höhe: 355NN
Gemeinde Perl
Kreis Merzig – Wadern
Bundesland Saarland

Woher der Name?
Im alten Lagerbuch der Pfarrei hatte der Pfarrer Dahlem 1853-1872 vermerkt, daß der Ort seinen Namen erhalten nach dem Namen eines Mannes, der “Borger” geheißen habe; dieser Mann habe sich als erster an dem Platz niedergelassen. Noch 1832 habe sich im Ort ein altes Haus befunden, daß “Borgerhaus” genannt wurde. Dieses sei 1832 von der Gemeinde angekauft worden, um an dieser Stelle das neue Schulhaus zu bauen. Pfarrer Dahlem weist die Meinung anderer zurück, Borg habe den Namen von einer Burg, die über die so genannten “Plilsheck” gestanden habe. Dort fanden sich aber keinerlei Reste von Gebäude-Ruinen. Was man fand sei unbedeutend gewesen. Als Burg kann man die Erdbefestigung, die sich im Wald, an der Straße Borg ­ Hellendorf befindet, auch nicht bezeichnen; sie wird Hunnenschanze genannt. Vielleicht war sie ein Zufluchtsort für die Ortsbewohner und ihr Vieh in unruhigen Zeiten ? So sagten die alten Leute um die Jahrhundertwende und so wurde es auch in der Schule erklärt. Im, Laufe der Zeiten hatte der Name auch nicht die gleiche Form. Eine sehr alte ist “Bourich(e)”. In einer Urkunde von 1718 über den Bau einer neuen Kirche heißt es: “Einwohner der Herrschaft und Bezirk Borrig”. Auch Pastor Christoph Fox (1803-1828) kirchehat noch “Borrig” geschrieben.
1 0 5 2 In einer Urkunde dieses Jahres heißt es, das der Trierer Erzbischof Eberhard (1047-1066), der Enkel des Kaisers Otto III. war, das Dorf “Bureche” dem Grafen Walram von Arlon als Lehen übertragen. Es ist hier jedoch nicht erwiesen, das mit dem “Bureche” das heutige Dorf gemeint ist.
In der Umgangssprache der Leute wurde Borg schon mal “Deutsch-Borg” genannt, weil es im benachbarten Lothringerland auch ein Borg gab. Im 14. Jahrhundert gehörte zur Grafschaft (später Herzogtum) Luxemburg und darin zum Hof Remich.

Artikel über Borg SR-Online

Geschichte 1921 -1990
1921
Wegen Erbauung der Pfarrkirche wird. das unbewohnte Haus Nr.6 „Ahl Hänzen“ abgerissen.

1922
An: 20. Mai wandert die Familie Matthias Kammer – Rettgen nach Amerika aus. Ihr bisheriges Haus kam an die Familie Fox – Nilles (Gasthaus).

1936
Erweiterung der Profinzialstraße am alten Friedhof vorbei, um die Kurve zu entschärfen. Die unterste Gräberreihe wurde ausgehoben und auf den neuen Friedhof umgebettet.

1939
Magdalena Flerchinger wandert nach Amerika aus.
Kriegssausbruch; Die Bewohner des Dorfes werden evakuiert.

1940
Die Die Höckerlinie zur Ergänzung des Westwalles gegen anrückende Panzer gebaut.

1947
Am 2. November Wurde Borg aus dem Kreis Saarburg in den Kreis Merzig – Wadern übernommen. Als Geldwährung wurde der Saarfranken eingeführt. Das Feuerwehrgerätehaus wurde gebaut.

1955
Bau der Dorfkanalisation
Am 12. Mai Einweihung des Denkmals für die gefallenen der beiden Weltkriege.

1956
Einrichtung einer gemeinsamen Gefrieranlage im Erdgeschoß der alten Schule. Am 15. Februar wurde der Pillingerhof von Hubert und Willibald Krupp bezogen. Diese kamen aus Grevenbroich am Nieder-Rhein.

1960
Am 10. Mai Einzug in die neue Schule auf den Hansenberg hinter der Kirche.

1965
Von 1950 bis 1965 kamen ins Dorf: 40 Traktoren, 15 Mähdrescher und 50 Autos
Monatliche Milchablieferung ergab 60 000 Liter.

1966
Am 21. Juli Eröffnung der Umgehungsstraße für Borg (von Perl nach Saarburg ).

1971
Im März- April wurde das alte Schulhaus einschließlich der Feuerwehrgaragen, abgerissen. An die Stelle kam ein neues Gerätehaus der Feuerwehr mit Gemeindehaus.

1973.
Instandsetzung der Brunnenanlage auf dem Sider.
Die ersten Kaufverträge auf dem Waas wurden getätigt.

1970
Begradigung der Kurven von der Bundesseraße 407 in den Pillingerhecken.

1971
Ausbau der Feldwirtschaftswege mit einer Teerdecke.

1987
Beginn der Ausgrabungen an den römischen Villenanlagen.

1989
Planung der Autobahn A8.

1990
Renovierung der Pfarrkirche.

1991
Bestand der Bauernbetriebe: 8

Firmen
Gasthaus Scherer
Gasthaus und Fremdenzimmer
Johannesstr. 6
Tel: 06867/246

Partyservice Moersch
Partyservice und Lebensmittelgeschäft
Lothringer Str.6
Tel: 06867/267

Spedition Fixemer
Auf dem Elm 2
Tel: 06867/500
www.fixemer.de

Schreinerei Heinz
Merchweiler Weg 4
Tel: 06867/766

Brennerei Holbach
Lothringer Str.5
Tel:06867/251
www.holbach-borg.de

Baumschule Schneider
Bornstr.1
Tel: 06867/1262

Kühlhäuser und Isolierarbeiten
Klaus Eibeck GmbH
Johannesstr. 29a
Tel: 06867/560043

Schumacher Patrick Stukkateur-Meisterbetrieb
Patrick Schumacher
Auf dem Bungert 2
Tel: 06867/56 09 50

Links
www.fixemer.de
www.ji-borg.de
www.holbach-borg.de
www.feuerwehr-borg.de
www.berrsch.de

Trackback: Trackback-URL |  Autor: Zegger

Kommentare und Pings sind geschlossen.

  • Top Kommentatoren

  • Blog Statistik

  • LINKS